Kolloquium Astrologie, Freiheit und soziale Gestaltung
Eine Astrologie der Zukunft muss dazu beitragen können, Freiheit und lebendige soziale Gestaltung zu verwirklichen
02. Mai 2026 um 13:30
Interssenten können sich bei Klaus Schäfer-Blankenhorn, Freiburg im Breisgau, Tel. +49 175 524 20 72 oder per E-Mail klaus.schaefer-blankenhorn@alisio.de anmelden.
«Es ist an der Zeit», gemeinsam zu erforschen, was Rudolf Steiner meint, wenn er verschiedentlich darauf hinweist, was Astrologie in Zukunft, im fünften nachatlantischen Zeitraum, dem Zeitraum der Bewusstseinsseele, bedeuten und wie sie wirksam werden kann. Ausgehend von dem «Forschungsauftrag», den uns Rudolf Steiner an mancher Stelle seines Werkes erteilt hat, wird ein Kolloquium im Rahmen der Mathematisch- Astronomischen Sektion am Goetheanum gegründet. Es ist für Astrolog*innen und an Astrologie interessierte Menschen gedacht, denen es ein Anliegen ist, die Astrologie und ihre Deutungsmöglichkeiten für den Menschen als Entwicklungspotential, ja als Schulungsweg wahrzunehmen. Die Astrologie darf in unserer Zeit nicht mehr als festlegend für die Biographie verstanden werden. Sie muss als ein Weg verstanden werden können zur freiheitlichen Entwicklung des Menschen und zur schöpferischen Umsetzung dieser Freiheit im Sozialen.
Rudolf Steiner hat es ein «Forschungsergebnis vieler Jahre» genannt, als er davon sprach, dass er eine neue «vom Christus-Impuls durchzogene Astrologie» in unserer Zeit heraufkommen sieht (GA 149, S. 89). Was hat er damit gemeint? Oder was meinte er, wenn er sagt, dass Astrologie in Zukunft nur mit Intuition wirklich erfasst werden könne? (GA 34, S.396ff)
Eine Astrologie der Zukunft, wie sie R. Steiner andeutet, kann Grosses leisten für die einzelne Biographie und für die Gemeinschaft. Sie kann ein «Weg zur Freiheit» sein und ein Weg zur lebendigen Gestaltung des sozialen Lebens werden. Nicht «Wissen, wie es ist», sondern Interesse an dem «was werden will», ist das Ziel der Arbeit, aus der sich später auch Weiteres für die interessierte Öffentlichkeit ergeben kann.