Tho Ha Vinh zu Gast am Goetheanum

Tho Ha Vinh zu Gast am Goetheanum

30 Januar 2024 Sebastian Jüngel 132 mal gesehen

Krisen erschüttern bestehende Verhältnisse oder stellen Beziehungen infrage. Tho Ha Vinh regt an, durch aktiven Beziehungsaufbau Herausforderungen zu begegnen – in Feldern wie Soziales und Landwirtschaft. Voraussetzung dafür ist, sich in Kenntnis der eigenen Verletzbarkeit Beziehungskompetenz zu erarbeiten.


Tho Ha Vinh erlebte bei einem Aufenthalt im Himalaya eine tiefe Beziehung zum Lebensraum. Er hatte sich verirrt und dachte, er müsse sterben – bis er in sich einen tiefen Frieden empfand. Er vertraute darauf, dass die Natur nichts Bedrohliches ist, sondern eine Art Zuhause. Bei einer späteren Begegnung mit einem tibetischen Lehrer erfuhr Tho Ha Vinh, dass er das, was er erlebt hat, auch bewusst herbeiführen kann: durch Meditation. Diese erlebt er als eine Hygieneübung für den Geist, vergleichbar mit dem Waschen des Körpers.

In Krisen werden bisherige Konstellationen und mit ihnen bestehende Beziehungen infrage gestellt. Wie lassen sich diese neu greifen? Tho Ha Vinh hat sich beruflich immer wieder mit Beziehungen befasst: als Ausbildungsleiter beim Internationalen Komitee des Roten Kreuzes, als Programmleiter des Gross National Happiness Centre in Bhutan und als Gründer der Eurasia Foundation, die Bildungsprogramme für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen sowie ökologische Projekte in Vietnam entwickelt.

Die Sektion für Landwirtschaft hat Tho Ha Vinh eingeladen, seine Erfahrungen im Rahmen der Jahrestagung der biodynamischen Landwirtschaft am Goetheanum zu teilen.


Vortrag von Ha Vinh Tho Innere Verwandlung und Achtsamkeit für die Welt. Mit Podiumsdiskussion mit Chik Ying Chai, Jean-Michel Florin, Liron Israely und Sarah Sommer, 7. Februar 2024, 20 Uhr, Goetheanum und Livestream

Web Livestream (frei zugänglich)

Der Vortrag findet statt im Rahmen der Reihe Sei der Wandel! und der Tagung Sonne – Erde – Mensch. 100 Jahre Landwirtschaftlicher Kurs, 7. bis 10. Februar 2024, Goetheanum