Anträge

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18 Februar 2020 Redaktion 18 mal gesehen

Anträge des Vorstands

Nach den Beratungen der letztjährigen Generalversammlung Änderung der Statuten der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft in den Paragrafen 6 und 12 im Hinblick auf die Aufnahme der Konferenz der Landesgesellschaften als Organ sowie die Streichung des Passus über einen ersten Vorsitzenden:

1
Der Paragraf 6 soll wie folgt ergänzt werden (Ergänzungen und Veränderungen kursiv):

«§ 6. Organe des Vereins ‹Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft› sind:
a) die Generalversammlung
b) die Konferenz der Landesgesellschaften

c) der Vorstand
d) die Revisionsstelle.»

2
Der Paragraf 12 soll wie folgt verändert werden:

Alt: «12. Die Gesellschaft wird von einem Initiativvorstand geleitet. Er besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Die Ernennung des Vorsitzenden und die Ergänzung des Vorstandes geschehen auf Vorschlag des Vorstandes durch Zustimmung der Generalversammlung auf eine Dauer von sieben Jahren. Verlängerungen um jeweils sieben Jahre sind möglich.
Die Verteilung der Aufgaben innerhalb des Vorstandes und seine Geschäftsführung sind durch ihn selbst zu regeln.»

Vorschlag (neue Formulierung kursiv):

«12. Die Gesellschaft wird von einem Initiativvorstand geleitet. Er besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Die Ernennung und die Ergänzung des Vorstandes geschehen auf Vorschlag des Vorstandes im Benehmen mit der Goetheanum-Leitung sowie der Konferenz der Landesgesellschaften durch Zustimmung der Generalversammlung auf eine Dauer von sieben Jahren. Verlängerungen um jeweils sieben Jahre sind möglich.
Die Verteilung der Aufgaben innerhalb des Vorstandes und seine Geschäftsführung sind durch ihn selbst zu regeln.»

Anträge von Mitgliedern

3 Andrea Meyer Jeserich, Dornach (CH), stellt den Antrag, dass die Generalversammlung beschließen möge, «dass der Architekt und bildende Künstler Christian Hitsch die Möglichkeit erhält, seine Entwürfe, Zeichnungen und Pläne sowie sein Modell für die Erhaltungsarbeiten des Schreinereikomplexes so, wie sie bereits jetzt in der Skulpturenausstellung im Goetheanum zu sehen sind, an der Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft den Mitgliedern vorzustellen, und dass die Mitglieder in die Planung für den Erhalt des Schreinereikomplexes einbezogen werden. Die Vorstellung seines Konzeptes könnte während der Veranstaltungen zur Generalversammlung geschehen und in der Generalversammlung zum Beschluss kommen.»

4
Robert Jan Kelder, Amsterdam (NL), stellt den Antrag, dass «zur zeit- und geistgemäßen Wiederherstellung der Form, welche die anthroposophische Bewegung oder das neue, wahre Christentum zu ihrer Pflege als Vorbereitung für das nächste, sechste Kulturzeitalter braucht, die Generalversammlung einen gesamtgesellschaftlichen Prozess beschließen möge, um die erforderliche Bewusstseinsbildung und Sozialgestaltung in Gang zu bringen beziehungsweise zu unterstützen, welche im Rahmen der Jahrhundertfeier 2023 zur Entflechtung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft in drei Unterabteilungen führen soll, nämlich die Anthroposophische Gesellschaft, deren Administration und die Administration des Goetheanum-Baues.

Da die Konstitutionen der Landesgesellschaften der Konstitution der Anthroposophischen Gesellschaft nicht widersprechen dürfen, möge die Generalversammlung ebenfalls beschließen, diese anzuregen, dass diese Wiederherstellung der Form, welche die anthroposophische Bewegung oder das neue Christentum zu ihrer Pflege braucht, auch durch sie, so nötig, in Angriff genommen werde.»