Besuch des Präsidenten

Besuch des Präsidenten

25 September 2019 Sebastian Jüngel 31 mal gesehen

Am 1. September weihte der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin das neue Gebäude der Waldorf-Sonderschule ‹Der neue Dvir› ein.


Die Schule ‹Der neue Dvir› ist gewachsen. Sie brauchte ein neues Gebäude. Als es gefunden und hergerichtet war, weihten es der Jerusalemer Bürgermeister Moshe Leon und der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin ein. Letzterer bekam bei der Feier Reuben Shalivs Buch ‹Heilpädagogik› überreicht. Reuven Rivlin verwies zunächst auf Rudolf Steiners Begriff ‹Erziehungskunst› und erkannte darin seine Suche nach innovativen Formen des Lernens und der Erziehung, passend zur Reform des Jerusalemer Bildungssystems mit derzeit 100 Schulen, zu denen ‹Der Neue Dvir› gehört.

Gegründet wurde ‹Der neue Dvir› 1997 auf Initiative der Eltern einer Klasse für anthroposophische Sonderpädagogik, 2001 folgte die Gründung des Kindergartens ‹Ofek›. Schließlich wurden beide Einrichtungen aufgrund des Zustroms an Kindern 2004 zur Schule ‹Der neue Dvir›. Sie steht seither unter der Schirmherrschaft der Stadt Jerusalem und des Bildungsministeriums. Vor etwa drei Jahren begann eine pädagogische Zusammenarbeit mit dem nahe gelegenen Seligsberg-Gymnasium, wohin nun ‹Der neue Dvir› zog.

‹Der neue Dvir› ist eine multikulturelle Schule mit Kindern aus allen Bevölkerungsgruppen der Stadt und ihrer Umgebung mit allen denkbaren Ausrichtungen: religiös, säkular, arabisch, ultraorthodox und anthroposophisch. Die 28 Schülerinnen und Schüler zwischen 6 und 21 Jahren sind auf fünf Klassen verteilt.

In Israel gibt es 28 Waldorf-Grundschulen und sieben -Gymnasien mit zusammen etwa 7000 Schülerinnen und Schülern.


Mitarbeit Udi Levy, Dinhard (CH)

Quelle
(Hebräisch) adamolam.co.il (israelische anthroposophische Zeitschrift)