‹Die Kunst des Heilens›

‹Die Kunst des Heilens›

23 März 2021 Sebastian Jüngel 26 mal gesehen

Der Regisseur Benedikt Schulte stellt die Anthroposophische Medizin in den sieben Episoden der Kurzfilmreihe ‹Die Kunst des Heilens› vor.


«Wir müssen eine Medizin entwickeln, die wirklich ein ganzes Spektrum an Möglichkeiten bietet, aus der dann die Ärzte und die Eltern im jeweiligen Zusammenhang das auswählen, was wirklich jetzt gerade gut ist.» Mit diesen Worten umschreibt der Kinderarzt David Martin, Professor für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin an der Universität Witten/Herdecke (DE), einen der Ausgangspunkte der Anthroposophischen Medizin. Er ergänzt: «Um das zu machen, muss man gut wahrnehmen, gut fühlen können, gut bei sich und beim anderen sein, gut in der Beziehung verankert sein – und daraus kann eine gute Medizin entstehen.» Matthias Girke verweist zudem auf den Ansatz, von der individuellen Wahrnehmung der Patientin, des Patienten auszugehen, um den jeweiligen Heilbedarf zu ermitteln und ihm zu entsprechen. Er ist Leiter der Medizinischen Sektion am Goetheanum und Co-Produzent der Filmreihe ‹Die Kunst des Heilens›.

Die sieben jeweils rund viertelstündigen Episoden der Filmreihe führen in den integrativen Ansatz der Anthroposophischen Medizin ein und stellen exemplarisch Arbeitsgebiete wie Kinderheilkunde, Onkologie, Pharmazie sowie Forschungsthemen wie Fieber bei Kindern vor. Dabei kommen medizinische Fachkräfte, Forschende und Studierende sowie Patient/inn/en zu Wort.

Wegen der während der Filmarbeiten geltenden Einschränkungen infolge der Sars-CoV-2-Pandemie konzentriert sich die Dokumentation auf die Anthroposophische Medizin in Deutschland und der Schweiz.


Web Kunst des Heilens