Festtag für die Zukunft
Im Jubiläumsjahr ‹100 Jahre Anthroposophische Medizin› orientierte die Medizinische Sektion auch mit viel beachteten Beiträgen über die Sars-CoV-Pandemie.
Ganz im Mittelpunkt dieses intensiven und ereignisreichen Jahres stand der 100. Geburtstag der Anthroposophischen Medizin: Etwa 800 Menschen waren beim zentralen Festtag am Goetheanum und folgten den Beiträgen zur Entwicklung, zur gegenwärtigen Situation und zu Perspektiven der Anthroposophischen Medizin. Der Professor für Medizinethik Giovanni Maio (DE) sprach über die Bedeutung der ‹Sorge› in der Medizin und wies darauf hin, dass die Anthroposophische Medizin keine komplementäre Medizin sei, sondern «die Medizin für die Zukunft». Der junge Vorbereitungskreis dieser Festtagung führte ein ausgesprochen junges Publikum ans Goetheanum. Ein großes Geburtstagsgeschenk für die Anthroposophische Medizin und ihre Entwicklung im kommenden Jahrhundert!
Natürlich stand auch die Corona-Pandemie im Zentrum: Wir publizierten Beiträge zum Verständnis der Erkrankung und ihrer Therapie, wie sie in Praxen und Kliniken angewandt wird, die in Schrift und Video hohe öffentliche Aufmerksamkeit fanden.
Anthroposophische Kolleg/inn/en unter anderem aus den USA, aus Südamerika, Israel und Europa publizierten wissenschaftliche Beiträge (in den vergangenen zwölf Monaten 26 in der internationalen Datenbank Medline), und zwar zur Behandlung von Atemwegsentzündungen ohne Antibiotika, zu Misteltherapie in der Onkologie, Heileurythmie, Kunsttherapie, zu Bryophyllum in der Geburtshilfe, zur anthroposophischen Schmerztherapie und Körpertherapie und zu Ethik in der Medizin. Wir hoffen auf unverminderte Schaffenskräfte und die Hilfeleistung für unsere Patient/inn/en!
Web: Medizinische Sektion