Kultursommer
Das Benefiz-Klavierkonzert am 28. Juni war der Auftakt für den Kultursommer des nun wieder für die Öffentlichkeit zugänglichen Goetheanum.
Wir freuen uns sehr, dass man wieder Musik in einem Konzert auf einem akustischen Instrument hören kann!» Die Freude von Stefan Hasler gründete auch im «ganzen Klangspektrum», das damit gehört werden konnte. «Unter dem Motto ‹Fünf Pianisten und zwei Flügel› öffneten wir den Großen Saal wieder nach der verfügten Schließung», ergänzt der Leiter der Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum und ausgebildete Pianist.
Auf dem gerade generalüberholten Flügel und einem zweiten Konzertflügel spielten Johannes Greiner, Stefan Hasler, Hartwig Joerges, Olaf Marggraf und Hristo Kazakov am 28. Juni eine «reiche Klangfülle bei einem Repertoire, das man selten hört», namentlich Werke von Francis Poulenc, Gustav Holst, Dmitri Schostakowitsch, Ludwig van Beethoven, Alexander Skrjabin, Hans-Georg Burghardt, Josef Matthias Hauer, Sergej Rachmaninoff und Witold Lutosławski.
Am 10. bis 12. Juli folgt die Premiere der Neuinszenierung von Johann Wolfgang Goethes ‹Faust 1&2› in neun Stunden, einstudiert von Andrea Pfaehler; Eduardo Torres zeichnet für die Eurythmie verantwortlich. Anschließend gibt es zwei weitere ‹Faust›-Wochenenden im Juli und eine Aufführung im Oktober. Dazwischen gastiert die Junge Bühne aus Arlesheim (CH), ebenfalls unter Leitung von Andrea Pfaehler. Sie zeigt ab 28. August bis 6. September ‹Noch einmal davongekommen› nach einem Stück von Thornton Wilder.
Bis 5. Juli sind im Goetheanum 28 Bilder von Ortwin Pennemann zum Thema ‹Der neue Keim der Erde› ausgestellt; von 4. Juli bis 30. August folgen mit ‹Aufbruch ins Ungewisse› Werke von Künstler/inne/n zum Kunstschaffen in Zeiten von Corona.
Web Veranstaltungen
Web ‹Faust 1&2›