Leben im geschlossenen Haus

Leben im geschlossenen Haus

27 April 2020 Sebastian Jüngel 8 mal gesehen

Das Goetheanum ist wie alle öffentlichen Gebäude und Kulturstätten in der Schweiz seit 18. März geschlossen. Gleichwohl wird hier gearbeitet.


Auch wenn zurzeit rund ein Drittel der Mitarbeitenden in Kurzarbeit und einige im Homeoffice sind, sind viele in ihren Büros im Goetheanum oder in den Nebengebäuden tätig, etwa die Sektionen, das Vorstands- und Mitgliedersekretariat, der Empfang, die Kommunikation, das Personalwesen – und: die Bühne. Denn in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kantons Solothurn gibt es weiterhin (Einzel-)Proben für den ‹Faust›. Aufführungen sind von 10. bis 12. Juli, 17. bis 19. Juli und 24. bis 26. Juli und zusätzlich 24. und 25. Oktober 2020 angesetzt.

Auch wird im Goetheanum täglich geputzt, kleine Blumensträuße schmücken die Tische der Wandelhalle. Der Goetheanum-Park wird von der Gärtnerei gepflegt sowie mit Gemüse und Blumen bebaut und von Menschen aus dem Umkreis, von Familien, Tourist/inn/en und von Jogger/inne/n aufgesucht.

Was spürbar ruht, ist der Tagungs- und Kulturbetrieb (aktueller Stand auf der Webseite). Buchungen für nichtabgesagte Veranstaltungen sind möglich.