Richtige Fragen stellen
Die Anthroposophische Gesellschaft in Frankreich wirkt in einem schon länger schwierigen gesellschaftlichen Umfeld und strebt nach innen nach Austausch.
Wir erleben einen immer schwieriger werdenden Kontext, um Anthroposophie als solche in die Öffentlichkeit zu stellen; gleichzeitig erleben wir, wie immer mehr Initiativen aus den Lebensfeldern – besonders in der Landwirtschaft – an Anerkennung gewinnen. Die anthroposophische Bewegung wächst, die Anthroposophische Gesellschaft als solche nicht.
Aus diesen Tatsachen ergeben sich neue Aufgaben und Perspektiven für die Anthroposophische Gesellschaft, oder anders gesagt: eine Metamorphose der bisher getragenen Aufgaben. Der Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in Frankreich arbeitet mit den Mitgliedern daran, die Mitgliederbriefe von 1924 neu zu untersuchen, zu vertiefen und den Zukunftscharakter der noch zu leistenden Arbeit in den Mittelpunkt zu stellen.
Als Zweites bieten wir Begegnungsmomente an, in denen Gesellschaft, Bewegung und Hochschularbeit in einen Austausch kommen. Mehr denn je brauchen wir eine neue Haltung:
• richtige Fragen stellen statt fertige Antworten geben
• anfängliche Ergebnisse von Forschungen auf geistigem Felde vorstellen und besprechen
• Herausforderungen, die uns anregen, den Nöten der Zeit mit Lösungsansätzen entgegenzukommen, annehmen
Um dies effizient und realistisch anzupacken, sind Allianzen mit Organisationen aus der Zivilgesellschaft unumgänglich. Deswegen sind wir dabei, in nächster Zeit eine Reihe von Initiativen auf die Beine zu stellen, um kleine Schritte auch in die Öffentlichkeit zu machen.
Web Anthroposophie