Schulkunstwerk

Schulkunstwerk

27 November 2019 Irina Hanukova 15 mal gesehen

Am 20. und 21. September feierte das Zentrum für Erziehungskunst in St. Petersburg sein 25-jähriges Bestehen mit Prominenz wie Gerhard Schröder, Bundeskanzler a. D.


Die Waldorfbewegung in Russland begann in den 1990er-Jahren, als Lehrer aus europäischen Waldorfeinrichtungen ihre Erfahrungen in verschiedene Städte vermittelten. Heute vereint die Waldorfbewegung in Russland 20 Waldorfschulen und mehr als 20 kleine Waldorfschulinitiativen. Von 100 Jahren Waldorfpädagogik haben wir also 25 Jahre mitgearbeitet!

In unserem Zentrum für Erziehungskunst haben wir mit 15 Schülern begonnen. Aus der ersten 1. Klasse hat sich eine Vollschule mit 160 Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 bis 11 entwickelt – mit einer optionalen 12. Klasse. Hinzugekommen sind Kindergarten, Eltern-Kind-Gruppe und Ausbildungen, Vorträge für Eltern, Kurs- und Werkstattangebote für Kinder und Erwachsene, gastweise Seminare in Heileurythmie und Eurythmie, Kunsttherapie und Sprachgestaltung sowie zeitweise das Waldorfseminar.

Ein besonderer Gast bei der Feier war der deutsche Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder, der erzählte, seine Kinder seien an der Waldorfschule. Weitere Teilnehmende waren Absolvent/inn/en, Lehrer/innen und Kindergärtnerinnen, Dozierende des Waldorfpädagogischen Seminars der 1990er-Jahre sowie Marion Fischbach als Gründerin und frühere Mentorin, Vertreterin der Hanns-Voiht-Stiftung, die das Gebäude mitstiftete. Besonders erfreulich war die Präsenz von ehemaligen Schülerinnen und Schülern der 14 Jahrgänge sowie ihrer Kinder und Eltern.

Ein besonderes Geschenk machten alle Schüler ab der 2. Klasse mit der Eurythmielehrerin und Regisseurin Olga Gerasimova mit der Aufführung des russischen Märchens ‹Die Gänseschwäne›.


Web www.ziwspb.ru