Spirituelle Ökologie
Bei den Sommerwochen ‹Spirituelle Ökologie› geht es um Licht und Schatten auf dem Weißen Meer, um Klangraum und Zeitenstrom und die nordischen Mysterien.
Zwischen dem Kalevala-Land Karelien im Westen und der russischen Region Archangelsk im Osten liegt die Mysterienstätte der Solowezki-Inseln mit ihren geheimnisvollen Steinlabyrinthen. Die Griechen haben davon erzählt: Von hierher – aus dem Land der Hyperboräer – zog der Sonnengott Apollon jedes Jahr im Frühjahr in Delos und Delphi ein. Menschen begleiteten den Zug mit Opfergaben auf Schiffen über Ostsee, Dnjepr und Schwarzes Meer. Druiden hüteten hier die verborgenen Drottenmysterien.
Rudolf Steiner bringt den Archipel in Zusammenhang mit dem Menschheitslehrer Skythianos. An diesem Ort der reinsten Sonnenkräfte galt es, das Hellsehen der Natur in reinster Form aufzubewahren: durch die Verfinsterungen von Atlantis, Kali Yuga und intellektuellem Zeitalter hindurch bis in eine zukünftige Kulturentfaltung zwischen Europa und Sibirien. Unter Lenin und Stalin wurde auf diesem Archipel der erste Gulag errichtet, der seinen Schatten noch in die Gegenwart wirft.
Wegen dieser vielschichtigen Vergangenheit führt eine kleine Gruppe von Geomanten ‹energetische Aufräumarbeiten› aus. Dann folgen Johanni-Feiertage in der Mitternachtssonne mit neuen Musikinstrumenten. Während des Retreats gibt es Wahrnehmungsübungen und Exkursionen. Dabei geht es um einen Dialog im und mit dem Lebendigen durch seelische Beobachtung der Natur und Bildekräfteforschung, biodynamische Präparate und Mistel-Blüten-Essenzen zur Landschaftsheilung. Ob die Vereinigung druidischer Schulung mit moderner Naturerkenntnis gelingen kann – in Zusammenarbeit mit Engeln und Elementarwesen?
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