Sprachkunstkarten
In der sprachkünstlerischen ‹Schmiede› des Marie-Steiner-Verlages sind seit 2015 über 300 Sprachkunstkarten auf Deutsch (und Englisch) entstanden.
Die Sprachkunstkarten beleben in neuer Form das Zusammenwirken von Wissenschaften, Künsten und geistigen Welten und führen zu den Quellen des selbst zu ergreifenden – übenden – Sprechens, etwa die Karten ‹Das Sprachübungsgut›, ‹Sprachturnen› und ‹Das Tätigkeitswort›. Sie erinnern in ausgewählten Texten von Rudolf und Marie Steiner an die Bildekraft der Imagination und des Wortes und damit an unsere esoterisch-allgemeinmenschliche Zukunft.
Eine Reihe von Karten widmet sich der (auch aufrüttelnden) Poesiekraft zu verblassen drohender Gedichte – wie die Karten ‹Sprecht Christian Morgenstern!›, ‹Die Kathedrale›, ‹Proteus› und ‹Ein Traum› – und der Seelenkraft von Farben und des Lichtes. Eine andere Kartenreihe wendet sich dem Sprechen mit Verstorbenen zu.
Besonders erlesen in ihrer Motivauswahl und inhaltlichen Tiefe sind die Weihnachtskarten des Verlages, zum Beispiel ‹Das Weihnachtsfest. Eine esoterische Betrachtung›: «Denn dem Großen, was in [unsere Zeit] herein will, kann nur gedient sein, wenn die Menschen in der eigenen Seele Schöpferkraft entwickeln.» So Rudolf Steiner am 24. Dezember 1917 (GA 180).
Bei aller Vielfalt und Fülle der inspirierten Kartenschöpfungen von Christa Slezak-Schindler und Otto Philipp Sponsel-Slezak überstrahlt ein Motiv all ihr Tun, Sprachhandwerker unseres Daseins werden zu wollen und «die Aktivierung der (Selbst-)Heilungs- und (Selbst-)Erziehungskräfte in erfrischend-schöner Weise zu beschleunigen».
Das Verlagsschmiedefeuer brennt weiter; einige Karten sind auf Englisch erschienen.