Teilübertragung
Um möglichst vielen Mitgliedern zu ermöglichen, der Generalversammlung 2020 zu folgen, ist eine Teilübertragung via Livestream im geschützten Bereich geplant.
Die Generalversammlung ist eines der wichtigsten Organe der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Doch für viele Mitglieder ist es aufgrund der räumlichen Entfernung und Kosten nicht möglich, daran persönlich teilzunehmen. Ein Großteil der Mitglieder ist deshalb bisher darauf angewiesen, schriftlich oder mündlich durch andere Teilnehmende von dem zu erfahren, was geschehen ist. Zudem können sie sich nicht aktiv einbringen, etwa an Abstimmungen teilnehmen. Daher haben Gerald Häfner und Justus Wittich vor einem Jahr Vorschläge entwickelt, wie die Partizipation der Mitglieder verbessert werden kann. Für die Generalversammlung 2020 soll nun ein erster Schritt mittels eines ‹Livestreams› in Deutsch und Englisch im geschützten Bereich eines Logins unternommen werden.
Nutzung ausschließlich für Mitglieder
Das Vorhaben: Das Geschehen auf der Bühne wird von Kameras in Wort und Bild (sowie in der englischsprachigen Simultanübersetzung) erfasst und kann über einen mit Login geschützten digitalen Kanal verfolgt werden. Nur diejenigen, die auf der Bühne sprechen, werden gezeigt und gehört (live und später via Archiv); wer das nicht wünscht, kann aus dem Saal sprechen, dann ist nur die Stimme hörbar. Diese Übertragung ist nur für den Vortragsteil der Jahreskonferenz und die Plena der Generalversammlung geplant.
Zugang haben ausschließlich Mitglieder der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Sie melden sich durch das Goetheanum-Login persönlich an, der via Goetheanum-Webseite beantragt werden kann. Das Mitgliedersekretariat am Goetheanum prüft, ob sich tatsächlich ein Mitglied anmeldet, und gibt nur dann den Zugang frei. Die Teilübertragung der Generalversammlung via Livestream wurde von Oliver Conradt als Datenschutzbeauftragtem am Goetheanum hinsichtlich Datenschutz geprüft – die Aufzeichnung wird nach 14 Tagen gelöscht.
Der Livestream im geschützten Bereich ermöglicht erst einmal eine rein passive Teilnahme. Es wird dann ausgewertet, ob dies für die Partizipation der Mitglieder eine sinnvolle Verbesserung ist.