Verlag Ch. Möllmann

Verlag Ch. Möllmann

31 Oktober 2019 Sebastian Jüngel 16 mal gesehen

Seit 25 Jahre gibt der Verlag Ch. Möllmann Bücher und Noten heraus – weitgehend auf Deutsch. Einzelne Publikationen gibt es auf Englisch und Russisch.


Auf etwa 40 Quadratmetern befinden sich Büro, Produktionsmaschinen und Lager des Verlags Ch. Möllmann. 400 Quadratmeter? Nein: 40. Christoph Möllmann hat sich auf kleine Zahlen spezialisiert. Er führt den Verlag in Personalunion als Geschäftsführer, Lektor, Setzer, Ansprechpartner für Autorinnen und Autoren und in weiteren Rollen rund ums Buch, unterstützt von Mitinhaberin Angelika Gausmann sowie von zwei Mitarbeitenden in Satz und Vertrieb.

Mit Kleinauflagen macht der Verlag vieles möglich. Denn Christoph Möllmann möchte das Geistesleben durch das Veröffentlichen des Schaffens von Autorinnen und Autoren fördern. Auch wenn die Auflagen in der Regel zu Beginn niedrig sind, können sich später auch mal Hunderte oder Tausende Exemplare eines Titels verkaufen. Gleichwohl nimmt Christoph Möllmann nicht jedes Manuskript an.

Außerdem stellt sich der Verleger voll in den anthroposophischen Kulturimpuls, indem der Verlag eines der beim anthroposophischen Zentrum Schloss Hamborn assoziierten Unternehmen ist. Die Titel sind der Anthroposophie verbunden, sei es als Fachbuch, als Literatur oder als Musiknoten.

Seit den ersten Fingerübungen – Hochzeitskarten für eine türkische Familie – sind über 400 Bücher und etwa 80 Notenbände erschienen. Eine der Autorinnen ist Tatiana Kisseleff (‹Ein Leben für die Eurythmie›), zu den Komponisten gehören Esther und Raimund Schwedeler, dessen Gesamtwerk größtenteils bei Ch. Möllmann erschienen und digital verfügbar ist. Mit ‹Aus der Geschichte von Schloss Hamborn› erweist sich der Verleger auch selbst einmal als Autor mit kulturhistorischem Interesse.


Web: www.chmoellmann.de