Videoraum
Seit März 2019 gibt es am Goetheanum einen Raum für Videos über die anthroposophische Arbeit. Betreut wird er vom Campusbeauftragten François Croissant.
Der erste Stock wurde im Westen neu gegriffen: Aus frei gewordenen Büros von Mitgliedern des Vorstands und einer Kammer für die Mitgliederkartei wurden Besprechungsräume sowie ein Ausstellungs- und ein Videoraum. In ihm stehen zwei Kuben mit je vier Bildschirmen. Auf ihnen können Filme in Wiederholungschleife gezeigt werden. Pro Bildschirm steht ein Kopfhörer zur Verfügung.
Thematisch begann es im März zum Jubiläumsjahr mit ‹Waldorf 100›: Mehrere parallel laufende Filme gaben Einblicke in die waldorfpädagogische Arbeit weltweit. Daran schloss sich von August bis Anfang September ein Einblick in das künstlerische Schaffen der Studierenden und Lehrenden der Visual Art School in Basel zur Ausstellung ‹Gesture of Colour / Nature of the Invisible /Plants and Colour›› (Geste der Farbe / Wesen des Unsichtbaren / Pflanzen und Farbe) an. Seit Mitte September sind nun Sequenzen über verschiedene anthroposophische Tätigkeitsfelder zu sehen, darunter zur Neugestaltung und Deckenmalerei des Großen Saals sowie weiterhin zur Waldorfpädagogik.
Der Raum wird vom Goetheanum-Campusbeauftragten François Croissant konzeptionell und technisch betreut: «In Zukunft werden weitere Themen hinzukommen, um die vielen Facetten des Goetheanum und seiner Geschichte sowie der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft in Filmen zu zeigen.»
Das Angebot steht Besucherinnen und Besuchern sowie den Tagungsgästen frei zur Verfügung, um sich mit Anthroposophie in der Praxis zu befassen oder zusätzliche Einblicke zu ausgewählten Kunstausstellungen zu bekommen.
Zugang Videoraum: Täglich von 8 bis 22 Uhr