Viele junge Menschen
In der Anthroposophischen Gesellschaft in Indien sind Menschen aus allen Religionen des Landes Mitglied – oft sind sie in anthroposophischen Einrichtungen tätig.
Wir sind offen und heißen alle willkommen, die eine Mitgliedschaft in der Anthroposophischen Gesellschaft in Indien wünschen. Diejenigen, die Mitglied werden möchten, kommen meistens aus der anthroposophischen Bewegung, also aus Gebieten wie Heilpädagogik, Medizin, Landwirtschaft und Pädagogik, das sind diejenigen, die bereits eine Verbindung zur Anthroposophie haben und weiter pflegen wollen.
Die Mitglieder kommen aus allen neun in Indien gelebten Religionen. Es sind Hare Krishnas, sie besuchen buddhistische Tempel, es gibt katholische Nonnen oder muslimische Frauen, die Burka tragen. Auch die Kastenzugehörigkeit spielt für die Mitgliedschaft keine Rolle. Die meisten Mitglieder sind aus Indien, sind mit Inder/inne/n verheiratet (dann kommen die Partner/innen oft aus Europa) oder sie haben Indien als Wahlheimat angenommen.
Zur Mitgliedschaft und zum Arbeiten in anthroposophischen Einrichtungen gehört das Interesse an Anthroposophie und damit am Christusimpuls und am Michaelmysterium.
Unsere Mitglieder sind eher jung; sie sind überwiegend Frauen. Daher sind diese in Leitungspositionen – wie die neue Landesrepräsentantin Nirmala Diaz und die Präsidentin der Anthroposophischen Gesellschaft in Indien Swapna Narendra – keine Besonderheit; Aban Bana hat diese Ämter abgegeben, weil sie von der Online-Arbeit entlastet werden wollte. Uns ist wichtig, dass Menschen leiten, die in ihrem Gebiet erfahren sind, die Anthroposophie vertreten können und Menschen mitnehmen, begeistern und sie dabei gleichzeitig freilassen.