Intensivwoche
Reinkarnation und Karma -
Grundlagen und Übungen
von 01. bis 05. Juli 2026
Jede Menschenbegegnung fordert Geistesgegenwart. Jede Menschenbegegnung ermöglicht, Vergangenheit zu erhellen undZukunft zu gestalten. – Wie kann ich für den gegenwärtigen Augenblick so erwachen, dass ich zukunftsoffen und aus dem wachbewussten Ich den Augenblick erfasse? Wie befähige ich mich, die Begegnung als Schwellenerlebnis zu verstehen und die darin liegenden Entwicklungsaufforderungen zu erkennen und aufzugreifen? Was bedeutet es, sein Ich im Umkreis zu erleben und aus der Erkenntnis dieser Realität zu handeln. Der Glaube an Reinkarnation verbreitet sich mehr und mehr. Reinkarnation zu denken und aus dem denkenden Ich in Eigenverantwortung zu ergreifen, ermöglicht die Anthroposophie. Die von Rudolf Steiner beschriebenen Gesetzmäßigkeiten von Reinkarnation und Karma umfassen nicht nur das Einzelschicksal, sondern auch das von Gemeinschaften, von der gesamten Menschheit, der Erde und des Kosmos. Zu diesem weiten Blick können wir durch die Karmaübungen kommen, indem wir lernen, uns von dem Alltagsmenschen zu lösen und zu einer übergeordneten Form des Erlebens zu kommen. Nicht wer ich im früheren Leben gewesen bin, steht dabei im Vordergrund. Entscheidend ist, wie ich meinen Schicksalsumkreis erkennen und die in ihm liegenden Aufgaben zur Entwicklung von Mensch, Erde und Kosmos verwirklichen kann. Hiermit sind hohe Ideale formuliert, denen wir uns in dieser Intensivwoche von verschiedenen Seiten in Vorträgen, Gesprächsgruppen und künstlerischen Übungen annähern wollen. Wir freuen uns auf die Begegnung und gemeinsame Arbeit mit Ihnen!
Christiane Haid und Ariane Eichenberg