Mysteriendramen
Die Filmdokumentation der Arbeit an den Mysteriendramen Rudolf Steiners sowie Vorträge zu ihren Inhalten nahmen bisher rund 530 Menschen wahr.
Der Auslöser für die filmische Dokumentation war die Situation im Dezember 2020: Das Mysteriendramen-Ensemble probte, durfte dann aber nicht spielen. Ich sah im Film eine Möglichkeit, mit unserem Publikum und weiteren Interessierten in Kontakt zu kommen, Einblicke in die Arbeit zu geben, Gedanken zum Drama mitzuteilen, von der momentanen Situation zu erzählen sowie mit Einblicken in Szenen die Dramen selbst sprechen zu lassen. Es geht nicht darum, sie ingesamt filmen zu wollen; doch als Mittel, um zu zeigen, was hier vorbereitet wird, kann das Medium viel beitragen.
Bernard Bonnamour wollte nahe an die Szene heran, was als Stilmittel für das Dialogische des Schauspiels sehr gut geeignet ist. Wir haben dem daher auch Platz gegeben.
Die Mysteriendramen zeigen zudem die Erfahrungen auf dem Schulungsweg, deren Darstellung immer mehr einer geistig realen Umgebung und im Dialog mit geistigen Wesen in ihren Dimensionen und Reichen vorangeht. Wir arbeiten dort stark aus dem Beweglichen, noch nicht Geronnenen der Eurythmie mit dem Ziel, aus der Bewegung oder dem Umkreis der Farbe in eine zarte, aber konkrete bewegte Gestalt zu kommen. Wenn dann die Kamera nah an die Eurythmist/inn/en kommt, wird stark die äußere, menschliche Gestalt wahrgenommen – ohne den Zauber seiner Herkunftssphäre. Das blieb eine Herausforderung.
Web Mysteriendramen