Die Konstitution der (Allgemeinen) Anthroposophischen Gesellschaft
In der Neugestaltung - finden wir eine gemeinsame Form?
von 11. bis 13. Dezember 2026
Mit der Generalversammlung 2026 und der Vorstellung eines ersten Entwurfs durch den Konvent hat ein weltweiter Gesprächsprozess (Vernehmlassung) zur zukünftigen Form der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft begonnen. In ihm leben zwei Bewegungen: Die Besinnung auf die Weihnachtstagung 1923/24 mit ihren Statuten und die Frage, wie wir die Zusammenarbeit heute konstitutionell so gestalten können, dass sie für eine weltweit wirksame Gesellschaft tragfähig wird.
In dieser Phase der Vernehmlassung erreichen den Konvent zahlreiche Fragen und Vorschläge. Viele beziehen sich direkt auf den Entwurf des Konvents, andere bringen eigene Ausarbeitungen oder ganze Alternativentwürfe ein. Dabei wird auch deutlich, dass bei manchen Themen unterschiedliche und teilweise widersprechende Erwartungen in der Mitgliedschaft leben. Der Konvent nimmt all diese Beiträge auf und stellt sie auch der Mitgliedschaft zur Verfügung. – Bis zur Tagung im Dezember wird es auch eine erste Überarbeitung des Konvents-Entwurfs geben, bei der die eingebrachten Vorschläge mitbewegt wurden.
Begleitend zu der zweiten Phase der Vernehmlassung wollen wir auf der Mitgliedertagung dann auch gemeinsam an den aufgekommenen Fragen arbeiten. Kann sich dabei eine tragfähige Zukunftsgestalt für die Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft zeigen? Können wir die Gegensätze im Blick auf ein zukünftiges gemeinsames Wollen als Gesellschaft überwinden?
Als Gesprächsgrundlage werden der zweite Entwurf und alle Einreichungen dienen. Die Arbeit soll im Plenum und in Kleingruppenarbeit gestaltet werden. Eine Einbeziehung von Mitgliedern, die nicht anreisen können, ist vorgesehen.
Wir laden herzlich ein, an der gemeinsamen sozial-künstlerischen Aufgabe mitzuwirken.