Eine frohe Weihnachtszeit mit Bitte um Unterstützung

Eine frohe Weihnachtszeit mit Bitte um Unterstützung

27 November 2019 Justus Wittich 33 mal gesehen

Liebe Mit-Träger des Goetheanum, Verehrte Mitglieder der Allgemeinen Anthroposophischen GesellschaftUnsere gegenwärtige Zeit bedarf der Initiative und des Einsatzes! Mit diesem Aufruf hoffen wir auf Ihr Mitwirken und Ihre Unterstützung zugunsten des Goetheanum.


Während noch immer rund um die Welt bewegende Veranstaltungen zu ‹Waldorf 100› stattfinden, sieht sich in Frankreich die anthroposophische Bewegung massiven öffentlichen Angriffen ausgesetzt. In Schweden mussten die anthroposophische Klinik und ein Therapeutikum in Järna schließen. Das Goetheanum als Freie Hochschule für Geisteswissenschaft versucht in dieser Situation, mit seinen Sektionen im Sinne eines Herzorgans inneren Kurs zu halten und in alle Richtungen die Zusammenarbeit zu fördern. Eine Verstärkung erhoffen wir durch die neu berufene Leitung der Allgemeinen Anthroposophische Sektion mit Constanza Kaliks, Claus-Peter Röh und Peter Selg (Siehe ‹Der Mensch als geistiges Wesen›), die zu Ostern 2020 ihre Arbeit aufnehmen wird.

Grundfinanzierung und Sonderausgaben

Das Goetheanum als Freie Hochschule mit seiner großen Bühne bedarf für diese Tätigkeit immer wieder Ihrer Mithilfe und Ihrer willentlichen Unterstützung als Mitglied und Mitträger des anthroposophischen Impulses. Die Beiträge jedes Mitgliedes sichern die Grundfinanzierung, die aufzubringen das solidarische Werk von inzwischen 36 Landesgesellschaften auf fünf Kontinenten ist.

Es gilt jedoch jedes Jahr, noch rund eine Million Franken zusätzlich als Spenden für die Deckung des Haushalts zu finden. Wenn dann – wie in diesem Jahr – unerwartete Sonderausgaben eintreten, so kann die finanzielle Lage schnell prekär werden: 2019 musste ein nicht budgetierter Betrag von 580 000 Franken für die Gebäude- und Geländeunterhaltung aufgewendet werden, darunter allein 330 000 Franken, um die großen Innenholztüren des Goetheanum im Westen, die den Brandabschnitt des Treppenhauses abschließen, dem heute geforderten Brandschutz entsprechend einzurichten. Nur mithilfe eines speziell angefertigten Sondergutachtens und erheblichen technischen Aufwands konnten diese Türen in ihrer Gestaltung erhalten bleiben. Hier finanziell nach Ihren Möglichkeiten zu helfen, wäre die eine Form der aktiven Mitträgerschaft vor Weihnachten.

Eine zweite ist etwas ungewöhnlich und betrifft eine Bitte für Ihren unmittelbaren Umkreis: Die ganze Goetheanum-Leitung möchte mit der Bühne zusammen im Juli 2020 in vier Zyklen und thematischen Schwerpunkten Johann Wolfgang von Goethes ‹Faust 1 & 2› als Schlüssel für das heutige ‹Drama des modernen Menschen› der Öffentlichkeit präsentieren. Eine Hinweispostkarte dazu kann ab sofort verteilt werden – Tickets können Sie ab Dezember buchen. (Siehe auch ‹Fluides Geschehen›)

Inneres Aufwacherlebnis ‹Faust›

Wir möchten mit ‹Faust› als künstlerischem Bühnengeschehen möglichst vielen Zeitgenossen zu einem inneren Aufwacherlebnis verhelfen, ganz gemäß dem Ausspruch Goethes: «Und mehr habe ich nicht gewollt. Wenn es nur so ist, dass die Menge der Zuschauer Freude an der Erscheinung hat – dem Eingeweihten wird zugleich der höhere Sinn nicht entgehen.» (Zu Eckermann am 25. Januar 1827)

Nehmen Sie selbst an der Premiere oder an einem dieser Wochenenden am neunstündigen Gesamtkunstwerk teil oder weisen Sie andere in Ihrer Umgebung – besonders auch jüngere Menschen – auf dieses Angebot hin beziehungsweise unterstützen Sie es praktisch, damit ein solches, biografisch oft prägendes Erlebnis im Großen Saal des Goetheanum entstehen kann.

Auf Ihre aktive Mitträgerschaft in diesem Sinne hoffend wünscht Ihnen eine frohe Advents- und Weihnachtszeit | Ihr Justus Wittich, Schatzmeister, für Vorstand und Goetheanum-Leitung

Weihnacht

In des Menschen Seelengründen
Lebt die Geistes-Sonne siegessicher;
Des Gemütes rechte Kräfte,
Sie vermögen sie zu ahnen
In des Innern Winterleben,
Und des Herzens Hoffnungstrieb:
Er erschaut den Sonnen-Geistes-Sieg
In dem Weihnacht-Segenslichte,
Als dem Sinnbild höchsten Lebens
In des Winters tiefer Nacht.
Für Sophie Stinde, 23. Dezember 1913
Quelle Rudolf Steiner: Wahrspruchworte, GA 40, 1998, Seite 98

Überweisungen bitte auf folgende Konten (Vermerk: ‹Weihnachtsspende Goetheanum›):

Aus der Schweiz und Ländern ohne Euro-Währung: Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft, 4143 Dornach, Schweiz. Raiffeisenbank Dornach, 4143 Dornach, BIC: RAIFCH22, IBAN: CH54 8080 8001 1975 4658 2.

Aus Deutschland mit steuerlich wirksamer Spendenbescheinigung und anderen Euro-Ländern: Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft, 4143 Dornach, Schweiz, GLS-Gemeinschaftsbank, 44708 Bochum, Deutschland, BIC/Swift: GENODEM1GLS, IBAN: DE53 4306 0967 0000 9881 00.

Web
www.goetheanum.org/weihnachtsspende